Herzlich Willkommen in meiner Welt.....


Die kleine Sarah ist eine Geschichte von mir, die immer wieder mal wächst......

Die kleine Sarah, spielt in ihrem kleinen aber schönen Wald an einem Bächlein,

sie baut einen  kleinen Staudamm und lässt ihr Papierschiffchen darin schwimmen,

während die Tanne über ihr sich glücklich und schützend hin und her wiegt.

Da setzt sich die kleine Sarah auf den kleinen Hang über dem Bach und nimmt ein wenig Erde in ihre kleinen Händchen und schaut sich die Erde genau an als sie sagte: guten Tag liebe Erde, Du riechst gut und ich danke Dir das ich hier spielen darf. Das erstaunte die Erde, weil sich noch niemals jemand dafür bedankt hatte auf ihr zu spielen oder zu laufen und sie sagte: mein liebes Kind, wenn alle Menschen so ein liebes Herz hätten und meine Person so achten würden, dann würde es nie so weit kommen, das ich jetzt wo ich so alt geworden bin, mich noch wehren muss. Wie meinst Du das denn, liebe Erde, das Du Dich wehren musst?

Ja schau meine Kleine, alle Menschen dürfen mich benutzen, auf mir laufen und mich zum pflanzen benutzen, das mach ich sehr gerne für Euch Menschen, aber viele Menschen benutzen mich auch um ihren Unrat und ihr Gift in mich hinein zu stopfen und mich zu ersticken versuchen. Deshalb können dann die Bäume keine gesunde Erde mehr für ihre Wurzeln haben und auch nicht mehr so schön grün werden. Weil dieses Gift alles in mir zerstört, wird mir auch manchmal ganz übel und ich muss mich erbrechen, dann spucke ich Feuer in die Luft um all den Unrat wieder los zu werden….

Ach Du arme Erde, das tut mir aber sehr leid, sagte die kleine Sarah, ich will immer lieb zu Dir sein, das verspreche ich Dir….

Mein liebes Kind…. Es nutzt nichts wenn nur ein einziger Mensch so auf meine Anwesenheit achtet, wenn es alle tun würden, ja….aber alleine schaffst Du das nicht.

Aber ich will Dir helfen, wenn ich jemanden sehe, der Unrat auf Dir ablässt, oder Dir sonst wie weh tut, werden ihnen sagen wie traurig es Dich macht.

Die Erde lächelte und dachte, was bist Du denn für ein liebes Kind, sie sah zu der großen Tanne die hin und her schwankte und lächelte…..

Das Bächlein floss und floss durch den Wald…. Und da kam ein Rehlein und trank von dem Wasser aus dem Bach, es schaute die kleine Sarah an und sagte, gute Tag Du liebes Kind, Mutter Erde und die lächelnde Tanne haben mir von Dir berichtet und ich freue mich das Du es so gut meinst mit uns. Immer wenn ich dich wittere hier werde ich aufpassen auf Dich und den anderen Tieren im Wald von Dir berichten. Komm uns doch mal besuchen, am Tage schlafen wir meistens und zwar unter dem Laub, damit uns die Menschen nicht aufspüren können und wir unsere Ruhe haben, aber Du darfst jederzeit kommen und uns streicheln, dann wissen wir Du bist da und wir halten Wache damit Dir nichts geschieht.

Da freute sich die kleine Sarah und gab dem Rehlein einen Kuss auf die Stirn und sagte ich danke Dir liebes Rehlein.

So geschah es das die kleine Sarah jeden Tag wenn die Schule aus war, in den kleinen Wald ging um mit allem zu reden was sie dort fand. Immer wieder setzte sie sich an den kleinen Hang am Bach und lauschte was der Wald, die Erde und auch das Bächlein ihr zu sagen hatte.

Mal wurde es von einem Füchslein begrüsst, manchmal kam ein Hase vorbei um Hallo zu sagen, sogar eine wilde Katze kam und schnupperte mal an der kleinen Sarah...komm Du kleine Katze, du musst keine Angst vor mir haben, mrau  mrau, hab ich auch nicht, ich will nur wissen wie ein so liebes Kind ausschaut, alle waren sehr liebevoll und freundlich zu dem kleinen Kind. Eines Tages fiel ein Blatt von einem Baum und legte sich neben die kleine Sarah. Sie nahm das Blatt in die Hand und sprach, hallo Du kleines Blatt, was fehlt Dir denn?

Ach meine Kleine es wird Herbst und da ziehe ich mein Blätterkleidchen aus und lasse es zu Boden fallen, damit die Tiere im Winter sich darunter kuscheln können.

Ach wie schön von Dir das Du das tust, dann frieren die Tiere auch nicht so.

Ja und frierst Du denn dann nicht wenn Du kein Kleid mehr anhast?

Lächelnd sagte der Baum, nein meine Kleine ich friere nicht ich habe doch dann schon die Knospen die dann im Frühjahr wieder aufgehen an meinen Ästen und die halten mich warm.

Ach so, sagte die kleine Sarah, die kleinen Knospen hier, halten Dich im Winter warm.

Ich finde es ist alles sehr viel spannender hier bei Euch als es in meinem Kinderzimmer jemals sein kann. Auf ihrem Weg nach Hause kam die kleine Sarah an einem Holunderbusch vorbei und die Zweige kitzelten Ihr Gesicht, lachend sagte sie , oh Du gut riechender Strauch, wer bist Du denn? Ich bin ein Holunderstrauch freute er sich und die Kleine fragte, ja und was ist so Deine Besonderheit?

Ich trage Früchte die sehr gesund sind, nur nicht roh verzehrt werden dürfen aber  die Du zu Gelee, Marmelade und auch Saft machen kannst um gesund zu bleiben und ich bin ein Lebensstrauch, mich darf man nicht fällen, weil ich dann Unglück über die Menschen herein bringe, die mir das angetan haben.

Oh Ja? Ist das wahr lieber Holunderstrauch…..wie schrecklich….

Ja meine Kleine das ist wahr, denn schau, der liebe Gott hat die Erde geküsst auf der ich wachse und das ist mein besonderer Auftrag, diese Früchte auf mir wachsen zu lassen damit die Menschen geheilt werden.

Völlig beeindruckt sagte die kleine Sarah dann, ja liebster Holunderstrauch, ich werde auf Dich acht geben, damit Dir keine Säge zu nah kommt…

Die kleine Sarah bewegte sich weiter als sie eine Flügel auf ihrem Haar spürte, sie streifte mit der Hand übers Haar und ein großer Greifvogel setzte sich auf einen vor ihr liegenden Ast und  meinte, gute Nacht meine liebe kleine Sarah, ich bin der Habicht und habe von allen schon gehört, was Du für ein super süßes Menschenkind bist….. überall wo Du bist, werde ich auf Dich aufpassen und jedem der Dir etwas tun will, werde ich mit meinen großen Flügelschwingen in die Flucht schlagen. Wir heißen Dich in diesem wunderschönen Wald willkommen und alle kennen Dich schon, alle habe sich untereinander verständigt, das wir ein kleines Menschen Kind haben welches uns schätzt und liebt.

Oh das ist aber schön dann komme ich noch viel lieber hier hin.

Alle Bäume und Sträucher winkten dem Kind mir ihren Ästen zu……

Siehst Du kleine Sarah, das alles hier hat der liebe Gott erschaffen und Du hast unsere Schönheit erkannt und nun danken wir es Dir…..

So voll mit  schönen Gefühlen ging die kleine Sarah nach Hause….
Als sie an dem Holunderbusch vorbei gehen wollte, fand sie ein totes Vögelchen, sie hockte sich hin und nahm es in ihre kleinen Händchen, schaut es an und fragte sich, woran es wohl gestorben sein könnte, aber es sah so friedlich aus, das die Sarah den Holunderbaum fragt, sag mal lieber Holunderbaum, darf ich das Vöglein zu Deinen Wurzeln begraben?

Aber natürlich meine Kleine, ich gebe auch auf das Vöglein acht, damit der Fuchs es sich nicht holt…

Dann schaufelte das Kind mit ihren kleinen Händchen ein kleines Grab und bat Mutter Erde, liebe Mutter Erde ich vertraue Dir dieses Vöglein an damit es Ruhe hat….decke es bitte mit Deiner guten Erde zu.

Ja meine Kleine das mache ich gerne, ich decke es zu und der Holunderbaum gibt darauf acht….So ging die kleine Sarah weiter und sah eine wunderschöne Blume und fragte die Blume, Du bist aber eine sehr schöne Blume und hast wunderbare Farben, wie heißt Du denn?

Oh, hust…..räusper… ich bin eine wilde Orchidee, ja nicht wahr ich bin sehr schön, aber die Menschen gehen achtlos an mir vorüber, dabei habe ich doch einen Blick wenigstens verdient, oder nicht? Aber sicher hast Du einen Blick verdient und ich gebe Dir dafür nun einen Kuss auf Deine ach so schönen Blüten……und gib nicht auf, die Menschen werden Dich schon noch sehen…..na wenn Du meinst, Sarah…. Du kennst mich fragte Sarah ganz erstaunt?

Na klar doch, kleine Sarah, der ganze Wald kennt Dich schon….

Das ist aber sehr schön, daß ich schon so viele Freunde hier gefunden habe..doch plötzlich hielt Sarah inne, weil sie einen blauen Punkt auf einer wunderschönen Birke sah, sie lehnte sich an die Birke und fragte, sag mal liebe Birke, was bedeutet denn der blaue Punkt auf Deinem Stamm? Mein geliebtes kleines Sarah-Kind, es ist gut das Du heute hier zu uns gekommen bist, so kann ich Dir danke sagen, daß ich Dich wunderbares Menschenkind kennen lernen durfte denn morgen findest Du mich hier nicht mehr. Oh begann das kleine Mädchen zu weinen, warum das denn nicht?...Nun meine Kleine, mein Stamm sieht zwar gut aus aber im inneren bin ich krank, ich bin alt und schwach und ein Sturm reicht aus um mich umzustürzen, ja und stell Dir vor, Du gehst dann gerade hier lang, ist unausdenkbar was dann geschehen könnte, so wird mein Holz noch gebraucht um ein Möbelstück daraus zu fertigen, so kann ich noch etwas schönes werden…… hier bin ich zu müde um noch ein guter Baum zu sein…Oh je, Du liebe Birke dann muss ich Dich aber noch einmal umarmen und wünsche Dir ganz viel Glück, das Du ein super schönes Möbelstück wirst….Darf ich denn noch ein Stück Rinde mitnehmen als Andenken? Aber sicher meine Kleine darfst Du das….So nahm sich die kleine Sarah ein Stück Rinde und bewahrte sie auf…..traurig ging die kleine Sarah weiter und sah, das viele Bäume diesen blauen Punkt trugen, da begegnete ihr das kleine Rehlein, es lief ihr entgegen und sagte, kleine Sarah, hast du gesehen wie viele Bäume sterben? Ja sagte das Kind und hielt dem Rehlein traurig seine Rinde von der Birke entgegen, wie soll ich mich denn nun schützen, wenn die Bäume nicht mehr da sind, dann muss ich in einem anderen Wald Schutz suchen.......

 

 

 

Fortsetzung folgt...

Fortsetzung folgt….

(Copyright by Danielle De Vos)